Rütte-Forum
Zentrum für Initiatische Therapie  und Transpersonale Psychologie - Psychotherapie,  Selbsterfahrung und Weiterbildung -

Veranstaltungen im Juni 2021

Ihre Anmeldung können Sie gerne über dieses Kontaktformular vornehmen.

Die Seminarkosten bitten wir vor Ort bei Kursbeginn zu entrichten.

Nähere Informationen zu den SeminarleiterInnen finden Sie auf der Seite Mitwirkende. Klicken Sie dazu auf die Namen der SeminarleiterInnen auf dieser Seite.



07. - 13.06.21  DA-SEINS-ZEIT                                                                                  Gisela Meinecke

Meditation täglich am Morgen und Abend (ohne Voranmeldung, kostenfrei) 

Ort: Rütte-Forum (Brunnenzimmer)

auf Anfrage: Einzelstunden "Arbeit am Tonfeld"

Ein Holzkasten gefüllt mit Tonerde und eine Schale mit Wasser stehen bereit. Mit geschlossenen Augen nehme ich Kontakt auf und gehe ins Spüren und Wahrnehmen und folge meinen inneren Impulsen. Ich erlebe mich in Bewegung und Berührung. Die Präsenz in der Begleitung ist unterstützend.


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10. - 15.06.21 INTENSIV - UND SCHULUNGSWOCHE

IN DER INITIATISCHEN THERAPIE (offen für Interessierte)


Do 10.06.    SCHWERTARBEIT                                                                                                                                                            Daniel Gerber

Zeit: 16.00 - 17.30 Uhr, Ort: Europäisches Gästehaus, Kosten: 25 Euro


Do 10.06.  ARBEIT MIT TONERDE                                                                                                                                                       Daniel Gerber

Zeit: 19.00 - 21.00 Uhr, Ort: Rütte-Forum (Brunnenzimmer), Kosten: 25 Euro



 Fr 11.06.   TRAUMATHERAPIE - "Wir schöpfen einander Mut" in Zeiten des Wandels und der Übergänge                                     Monika Spahl

So wie sich dieses Zitat von Laura Perls auf die Umbruchzeiten bezog in denen sie zusammen mit Fritz Perls, Paul Goodmann das erste „Gestalt“ Institut in New York gründeten, so gehen wir am Schlossplatz in Badenweiler den Gründungsimpulsen der Gestalttherapie nach, praktizieren, reflektieren und formulieren im hier und jetzt neu. So stehen für uns insbesondere die Ansätze von Laura Perls im Vordergrund und wir schauen auch auf Graf Dürckheim mit seinem Zentrum hier in Rütte, auf seine therapeutischen Ansätze die er in den Anfängen noch „Initiatische Gestalttherapie“ nannte.

 

In den aktuellen Zeiten, in denen Ängste in den Medien systematisch geschürt werden, erleben viele Menschen eine Retraumatisierung – „Flashbacks“, oft lang zurückliegender traumatischer Erlebnissen führen im hier und jetzt zu massiven „Angststörungen“, zu Depressionen bis hin zu Paranoia.

 

Das Thema Traumatherapie gilt es neu zu denken in diesen sogenannten „Corona-Zeiten“.

„Wenn man mit Menschen daran arbeitet, an den Punkt zu gelangen eigenständig denken, und sich aus der Konfluenz der Mehrheit lösen können…“ (Laura Perls)

Wenn man „…vom Gedanken der Therapie zu einem Gestaltbegriff des Wachstums hinverlagert“ (Fritz Perls), dann eröffnen sich neue Perspektiven auf den Umgang mit den eigenen Traumatisierung und auf die Begleitung traumatisierter Menschen.

„Wo Leben ist, steht nichts fest, alles ist in Bewegung, im ewigen Werden und Entwerden, im Wachsen und Reifen, im Wiedereingehen und verwandelten Wiederaufgehen. Auch das Geschlossene steht, wo Leben ist, im Offenen, auch das Gewordene ist durchlässig und zu weiterem Werden bereit“. (Graf Dürkheim).

Akkreditierung wird angefragt  

Zeit: 10 - 13 und 15 - 18 Uhr; Ort: Europäisches Gäste- und Seminarhaus oder Rütte-Forum; Kosten: 120,- Euro


Sa 12.6.  PSYCHOPATHOLOGIE, Teil 2: Erarbeitung eines Befundes                                   Andreas Reimers

Aufbauend auf die verschiedenen Aspekte der Psychopathologie wird das Erstellen eines psychischen Befundes erklärt und in Diaden gegenseitig geübt. Die verschiedenen Ausprägungen der Bewusstseinshelligkeit, der Orientierung, der Stimmung, des Antriebs, des Denkens, der Wahrnehmung, der Konzentration und des Gedächtnisses werden beschrieben. Auf die Konfliktebene und das Strukturniveau wird eingegangen. Die systematische Erstellung des psychischen Befundes schärft die Wahrnehmung des Therapeuten und ist die Basis für die Wegbegleitung und die Planung einer Therapie. Bereits bei dem, den anamnestischen Angaben und äußeren Merkmalen folgenden Erstellen des Befundes, ist die Berücksichtigung von Übertragung und Gegenübertragung von Bedeutung. Wie erlebt der Klient mich? Wie erlebe ich den ihn?

Ziel des Workshops ist, sich mit dem Erstellen eines psychischen Befundes vertraut zu machen und die Selbst- und Fremdwahrnehmung im wechselseitigen Üben zu vertiefen.

Didaktische Mittel: Power Point. Demonstration. Übungen zu zweit. Hand out.

Akkreditierung wird angefragt

Zeit: 9.30 - 13 Uhr, Ort: Europäisches Gästehaus, Kosten: 50 Euro


Sa/So 12. - 13.06.  INITIATISCHES LEIBWOCHENENDE                                       Daniel Gerber

In der Initiatischen Leibarbeit steht die Berührung des Menschen in seinem Wesen im Fokus. «Das Wesen ist die Weise, in der das Sein in einem Menschen danach drängt, in bestimmter Gestalt offenbar zu werden in der Welt.» (Karlfried Graf Dürckheim).

Der Kurs will einerseits die Möglichkeit bieten, die Initiatische Leibarbeit zu erfahren. Den eigenen Leib zu erfahren als ein Medium, wo Innen und Aussen, innerseelische Inhalte und die Haltung im Alltag, miteinander in Kontakt treten und einen Wandlungsprozess in Gang setzen. Vom Wesen her gerufen, hin zur Gestalt-Werdung in der Welt. 

Um die Blockaden und Hindernisse zu der Durchlässigkeit für das Wesen aufzulösen, bedarf es einer Bereinigung der unbewussten seelischen Inhalte im Sinne der Integration des Schattens, wie sie C. G. Jung beschrieben hat. So wird die angestrebte Ganzwerdung des Menschen als ein Individuationsprozess ebenfalls im Sinne von C.G. Jung verstanden, der die Herstellung einer Ich-Selbst-Achse zum Ziel hat. Die Initiatische Leibarbeit bietet die Möglichkeit, die Erfahrungen auf diesem Wandlungsweg zu in-korporieren und so ins Bewusstsein zu führen.

Auf diesem Hintergrund versteht sich die Initiatische Leibarbeit als eine tiefenpsychologisch fundierte Arbeitsmethode.

Nebst den Leiberfahrungen wird am Kurs auch theoretisches Hintergrundwissen zur Initiatischen Leibarbeit vermittelt und eignet sich somit zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung.

Zeit: Samstag 15.00 - 18.00 h  und Sonntag von 10.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 h, Ort: Rütte-Forum, Kosten: 120,- Euro


So 13.6.     ABENDESSEN im Europäischen Gästehaus mit Tanz und gemütlichem Beisammensein in der Kellerbar

Ort: Europäisches Gästehaus, Zeit: 19 Uhr, Kosten: 15 Euro zzgl. Getränke (Auszubildende in der Initiatischen Therapie und Dozent*innen gratis zzgl. Getränke)


Mo 14.06.    TAIJI als Medium der Initiatischen Therapie                                         Elke Faigle

Taiji ist Bewegungsmeditation und ein Exerzitium das wir täglich praktizieren können. Es kann uns der Antwort auf die Frage :" Wer bin ich wirklich?" näher bringen. Wir erfahren den feinstofflichen Bereich und spüren den Unterschied von Körper und Leib. Wir lernen durch Übungen in unsere Mitte zu kommen, Aufrichtung, Zentrierung und im Hara stehen. Schattenarbeit und Integration inklusive.

Zeit: 9.30 - 12 Uhr, Kosten: 15 Euro, Ort: Europäisches Gästehaus


Mo 14.06.  INITIATISCHE THERAPIE, Block 1:  Akkreditierung angefragt                 Rüdiger Müller

1.     Biografie von Dürckheim/Hippius – Rütte als Keimzelle

2.     Die metaphysische Anthropologie von Dürckheim, Begriffsbestimmung

3.     Das Wesen des Initiatischen – Ziele der Initiatischen Therapie: Initiation und Individuation


Die Urzelle der Initiatischen Therapie liegt in Todtmoos-Rütte und entwickelte sich dort ab 1951. Das zugrundeliegende Menschenbild der beiden Initiatoren, Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius, basiert auf dem irdischen und transzendenten Ursprung des Menschen. Daraus ergeben sich im Grunde zwei Herausforderungen für den suchenden Menschen: Die Verhaftung an die materielle Existenz erschwert die Durchlässigkeit zur Spiritualität, während eine zu große Transparenz zur „himmlischen“ Dimension mit existentiellen Problemen in der konkreten Lebensbewältigung einhergeht. Der nach Heil und Heilung suchende Mensch findet bei den klassischen Therapie- und Heilverfahren oft keine ihm entsprechende Hilfe. Die Erweckung (Initiation) zu einer versöhnenden Integration der beiden Polen ist das Ziel der Initiatischen Therapie. Dabei begleitet der erfahrene initiatische Therapeut diese Prozesse des „Stirb und Werde“ (Individuation).

Zu den praktischen Methoden gehören das von Maria Hippius entwickelte Geführte Zeichnen, die Arbeit am Tonfeld bzw. mit Tonerde, die Leibarbeit und andere meditative Übungen. Unverzichtbar ist das therapeutische Gespräch. Zu den theoretischen Grundlagen gehören die Tiefenpsychologie von C.G. Jung und Erich Neumann, die Erkenntnisse der Ganzheits- und Gestaltpsychologie, der Deutschen Mystik und die meditative Praxis aus dem Zen mit den daraus abgeleiteten Künsten wie Kyudo, Tai-Chi, Qi Gong, Schwertarbeit.

In diesem Kolloquium erarbeiten wir diese theoretischen Hintergründe der Initiatischen Therapie. Bei den Biografien der beiden Begründer beleuchte ich auch die dunklen Seiten ihrer Geschichte. Das speziell von Dürckheim geprägte Vokabular wie „Wesen“, „inständliches Bewusstsein“, Exerzitium“, „Alltag als Übung“ und die „initiatische Erfahrung“ wird ebenso vertieft wie die Parallelen zur Humanistischen und Transpersonalen Psychologie.

Block 1: Literatur: Dürckheim, K.: Vom doppelten Ursprung des Menschen. Herder TB. Müller, R.: Wandlung zur Ganzheit. Herder 1981. Loomans, P.: Licht und Schatten der Meister. Psychosozial 2020

1.     Biografie von Dürckheim/Hippius – Rütte als Keimzelle

2.     Die metaphysische Anthropologie von Dürckheim, Begriffsbestimmung

3.     Das Wesen des Initiatischen – Ziele der Initiatischen Therapie: Initiation und Individuation

Zeit: 15.00 - 18.00 h, Ort: Rütte-Forum, Kosten: 70 Euro, Akkreditierung wird angefragt


Di 15.06.  GEFÜHRTES ZEICHNEN                                                                Karoline Gscheidel
        

Mit beiden Händen und geschlossenen Augen den eigenen Prozess aufs Papier bringen - absichtsfrei, vom Selbst geführt, 'wie von alleine gezeichnet’. Ansehen, sehen und in Verantwortung nehmen dürfen.

Zeit: 10.00 - 13.00 h und 14.00 - 16.30 h, Ort: Europäisches Gästehaus, Kosten: 60 Euro


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16.06  INITIATISCHE NATURARBEIT                               Ute Maria Heilmann

Das Kernelement der Naturarbeit sind die Schwellengänge in der Natur.
Ein Schwellengang ist eine Zeit in der Natur (von 10 min. bis zu einem ganzen Tag), die mit einer ganz bestimmten Haltung, mit einem ganz eigenen Fokus begangen wird. Es ist wie ein Gang in eine andere Welt, in der die Natur unser Spiegel und unsere Impulsgeberin ist. Diese andere Welt ist unsere Innenwelt, in die wir ganz unbefangen eintauchen und uns darin erleben können.

An diesem Vormittag werden wir gemeinsam im Kreis sitzen und es wird Zeit geben für einen Schwellengang, alleine in der Natur. Hier kannst du dir und deinen Fragen, deinem Sein in dieser Welt auf eine neue und intensive Art und Weise begegnen.
Bitte allwettertaugliche Kleidung und Schuhe (warm und regendicht) mitbringen!

Kontakt für Fragen Ute Maria Heilmann Tel.: 0761 6965153, u-m.heilmann@web.de, und www.WegedesHerzens.de 

Zeit: 9.30 - 17.30 h, Ort: Rütte-Forum (Brunnenzimmer), Kosten: 80 Euro


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19.06.   ZEN - MEDITATION   Schöpferische Pause - Klang der Stille        Oswald Hebermehl

In der Tradition des Lautenspiels der Renaissance und Barockzeit galten diejenigen als die größten Meister, die aus den Tönen eine große Stille schöpfen konnten. So waren die Pausen zwischen den Tönen oft wichtiger als die Töne selbst und hatten die Aufgabe, in Form einer musikalischen Meditation diese Stille hörbar und erfahrbar zu machen, die den Hörer durch den Klang hindurch und über ihn hinaus geleiten konnte zum Erahnen der unhörbaren göttlichen Musik. So schreibt auch Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): „Bei einer andächtigen Musik ist Gott allzeit mit seiner Gnaden Gegenwart". Die Zen-Meditation (Sitzen in der Stille) hat die gleiche Aufgabe, in der (nicht immer nur harmonischen) Melodie unseres Lebens schöpferische Pausen zu ermöglichen, um hellhörig zu werden für den eigentlich immer vorhandenen und erklingenden Ton des Göttlichen, der wahrgenommen werden möchte in uns und mitten in unserem Alltag. Um uns hierfür zu sensibilisieren üben wir: Stilles Sitzen, unterbrochen durch meditatives Gehen (Kinhin), kurze Texte, ergänzt durch Musik der Stille auf der Laute. Wer ein tragbares Musikinstrument spielt, bitte mitbringen (keine Voraussetzung).


Kosten:    100 Euro
Zeit:         Samstag 10.00 - 13.00 h und 15.00 - 18.00 h;  Sonntag 10.00 - 13.00 h
Ort:          Rütte-Forum

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20.06.  TAIJI - chinesisches Bewegungssystem -                         Elke  Faigle                   

Taiji als Medium der Initiatischen Therapie und als initiatischer Übungsweg.

In diesem Seminar wird Taiji bezogen auf den initiatischen Ansatz gelehrt.

 

Kosten: 25 Euro , Zeit: 10.00 - 13.00 und 15.00 - 17.00 h, Ort: Rütte-Forum


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25. - 27.06.21   THERAPEUTISCHES BOGENSCHIEßEN  Block I                                                                           Walter Dmoch

Ausbildungsabsicht und Hintergrund

Der Weg des Bogens ist der Weg zu sich selbst und dient vordergründig der Entwicklung von Konzentration, Gelassenheit, Gewahrsein und Achtsamkeit.

Therapeutisches Bogenschießen (TBS) versteht sich als tiefenpsychologisch fundierte Ergänzung und Teil einer umfassenden Psychotherapie und ist in verschiedene Therapieansätze integrierbar.

Es nützt innerhalb eines vorgegebenen idealtypischen Bewegungsablaufs das Potenzial therapeutischer Beziehung und Kommunikation, um ein-geschliffene Muster (Embodiment) in Bewegen, Planen, Denken und Handeln zu erkennen und ggf. zu verändern.

TBS ist daher eine vielseitige therapeutische Möglichkeit, die den Teilnehmenden spezielle Erfahrungen und Entwicklungsimpulse vermittelt und in besonderer Erinnerung bleiben wird.

 

Nähere Informationen zum Ablauf, Kosten etc. finden Sie in der unten beigefügten pdf-Datei.